Das Geheimnis der Dankbarkeit

Das Geheimnis der Dankbarkeit

„Es sind nicht die glücklichen Menschen die dankbar sind, es sind die dankbaren Menschen, die glücklich sind.“ Sir Francis Bacon (englischer Philosoph, Staatsmann und Wissenschaftler)

 

Es scheint, dass noch nie zuvor so viele Menschen undankbar waren wie in der heutigen Zeit. Bei einem Blick auf die Welt, haben gerade wir allen Grund dankbar zu sein. Dabei erleben dankbare Menschen das Leben viel glücklicher und intensiver.

Neale Donald Walsch schreibt in „Gespräche mit Gott“: „Wenn du Gott im voraus für das dankst, was du deiner Wahl nach in deiner Realität erfahren möchtest, dann anerkennst du, dass es vorhanden ist – in Wirklichkeit. Dankbarkeit ist daher die machtvollste Erklärung gegenüber Gott, dass er geantwortet hat, noch bevor du gefragt hast.“

Aber was ist, wenn ich im voraus für etwas dankbar bin, und es trifft nie ein?

Wenn Du für etwas dankbar bist, während Du in Wirklichkeit glaubst, dass es in deiner gegenwärtigen Realität nicht existiert, kannst Du nicht erwarten, dass es eintrifft. Glaube versetzt Berge. Fester Glaube und ein Gefühl der Sicherheit, dass für Dich gesorgt ist und Du bekommen wirst, was Du im Moment brauchst. Auch wenn gerade nichts darauf hin deutet.

„Viele Menschen sagen, dass ihre Gebete nicht erhört werden. Die Wahrheit ist: Jedes Gebet wird erhört. Jedem Gebet, jedem Gedanken, jeder Aussage und besonders jedem Gefühl, wohnt eine schöpferische Kraft inne. In dem Maße, wie es aus ganzem Herzen als Wahrheit erachtet wird, wird es sich auch in deiner Erfahrungswelt manifestieren.

Wenn es scheint, dass ein Gebet nicht erhört wurde, dann sind in Wirklichkeit der Gedanke, das Wort, das Gefühl, die tief im Inneren gehegt wurden, wirksam geworden. Oft sind es Angst und Zweifel, die da mitschwingen und wirksam werden. Es ist also immer der Gedanke hinter dem Gedanken, der sogenannte stiftende Gedanke, der beharrlich wirksam wird. Der einzig stiftende Gedanke, der diesen Gedanken außer Kraft setzen könnte, ist der in gutem Glauben gehegte Gedanke, dass Gott unfehlbar der jeweiligen Bitte entsprechen wird.

Jesus besaß diese Klarheit. Vor jedem Wunder dankte er Gott im voraus für seine Vollbringung. Er kam nie auf den Gedanken, nicht dankbar zu sein, weil er nie auf den Gedanken kam, dass das, was er verkündete, nicht eintreten würde. Wenn es also etwas gibt, das ihr eurer Wahl nach in eurem Leben erfahren wollt, dann wollt es nicht – wählt es und seit dankbar, dass es bereits auf euch wartet. Nehmt die Geschenke des Lebens voller Dankbarkeit an, auch die, die euch auf den ersten Blick nicht gefallen. Möglicherweise sollt ihr etwas lernen.“ Neal Donald Walsh

Für was soll ich dankbar sein und warum?

„Viele Leute, die ihr Leben in allen anderen Bereichen richtig geordnet haben, bleiben durch ihren Mangel an Dankbarkeit in Armut.“ Wallace Wattles, Die Wissenschaft des Reichwerdens

Wir leben in einem Universum, das nach Gesetzen funktioniert. Nach voraussagbaren, reproduzierbaren und verständlichen Gesetzen.

„Es gibt ein Gesetz der Dankbarkeit, und wenn du die Ergebnisse bekommen willst, die du suchst, ist es absolut notwendig, dieses Gesetz einzuhalten.“ Wallace Wattles

Wir wissen, dass alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit und emotionale Energie richten – gut oder schlecht – schließlich in unser Leben treten wird. Das Universum und unser Unterbewusstsein unterscheiden nicht gut von schlecht, und sie behandeln Angst und Begeisterung genau gleich. Wo wir Energie hin geben, dafür erteilen wir einen Auftrag. Dankbarkeit ist so wichtig, weil es eine sehr hohe Energie ist, eine positive Schwingung der Gedanken. Sie ist stark anziehend, sagt Wattles.

„Deine Gedanken sind Werkzeuge, mit denen du deine Lebensgeschichte ins Wesen des
Universums einmeißelst. So wie du deine Gedanken wählst, wählst du die Ergebnisse.“
Imelda Shanklin

Dankbarkeit ist ein Weg, sicherzustellen, dass wir die höchstmögliche positive Energie auf unsere Wünsche lenken und der Energie von Zweifeln und Angst keine Chance geben. Das ist der Grund, warum so Viele beim Ziele manifestieren empfehlen, das gewünschte Ziel als bereits erreicht zu sehen und zu fühlen und dafür dankbar zu sein.

„Leute, die für Dinge aufrichtig dankbar sein können, die sie nur in der Vorstellung besitzen, haben echten Glauben. Sie werden reich und werden die Schöpfung all dessen veranlassen, was immer sie wollen.“ Wallace Wattles

Dankbarkeit bringt Dich Deiner Kreativität näher und schützt Dich vor Konkurrenzdenken und der Idee, dass nicht genug für alle da ist. Wir hören auf, Opfer der Umstände zu sein und beginnen, unsere Macht über unser Leben zurückzufordern.

„Und weil alle Dinge zu deinem Fortschritt beigetragen haben, solltest du alle Dinge in deine Dankbarkeit einbeziehen.“ Wallace Wattles

Schlechte Erfahrungen sind ein Geschenk

Die schlechtesten Erfahrungen, durch die ich in meinem Leben gegangen bin, haben sich als die größten Geschenke erwiesen. Sie waren meine Lehrer und der größte Segen. Den schlechten Erfahrungen aber Energie zu geben, schafft nur mehr davon. Finde das Gute in jeder Situation, und sei dankbar dafür. Gehe nicht in den Widerstand. Den Widerstand aufzugeben hat zur Folge, dass es Dich schneller mit guten Erfahrungen in Verbindung bringt. Es verändert die Energie von dem, was Du willst. Das Gesetz der Polarität sagt, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Du hast die Wahl. Was auch immer Du rufst, wird für Dich da sein.

Widerstand erzeugt Schmerz und verlängert die Erfahrung. Die meisten von uns glauben zu wissen, wie die Dinge sein sollten. Keinen Widerstand zu leisten bedeutet, dass man das was ist so annimmt und nicht dagegen kämpft.

„Die einzige Zeit, in der wir leiden, ist die, wenn wir dem Gedanken glauben, der damit streitet, was ist. Der ganze Stress, den wir fühlen, wird dadurch verursacht, dass wir damit argumentieren, was ist.“ Byron Katie

Kein Widerstand bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen. Es bedeutet nur, dass Du mit der Wirklichkeit nicht streiten sollst. Was ist, das ist!

Dankbarkeit, Glück und Vergebung sind untrennbar verbunden

Auch Glücklich zu sein bedeutet, einen Zustand der Freude und Dankbarkeit für das was wir haben und sind, mit einzuschließen und ist damit eine sehr positive und anziehende geistige Energie.

Wenn Du sagst: „Wenn ich den Job, die Beziehung, das Haus, den Erfolg habe,…… dann werde ich glücklich sein“, hör auf damit. Halte Dir vor Augen für was Du dankbar sein kannst – schreibe es auf.

Es ist bekannt, dass lang gehegter Groll schlimme physische Wirkungen auf unseren Körper haben. Sie können sich als Migräne, Herzanfälle oder Krebs zeigen. Charles Fillmore weist darauf hin, dass es der erste Schritt ist, um frei von Schuld zu werden, jeden von Schuld gegen uns freizusprechen! Das schließt emotionale Schuld ein. Wir können nicht bekommen, was wir nicht bereit sind zu geben. In einem Universum mit Ursache und Wirkung kommt jeder Gedanke, ob gut oder schlecht, multipliziert zu uns zurück.

Aus diesem Grund wird der Fluss des Lebens und des Erfolgs blockiert, wenn Du nicht verzeihen kannst oder willst. Die einzige Art, diese Blockade zu lösen ist, bereit zu sein, die Person oder Situation mit Dankbarkeit los zulassen, für das, was Du durch sie lernen durftest. Das Universum funktioniert gesetzmäßig und nicht zufällig. Jede Person und Situation, die Dir begegnet, hat eine Bedeutung. Es gibt keine Zufälle.

Die Macht der Gedanken ist nicht alles

„Durch den Gedanken wird das Ding, das du willst, zu dir gebracht. Durch die Handlung empfängst du es.“ Wallace Wattles

Der einzige Weg, etwas zu ändern, ist in der Art unseres Denkens. Die meisten Menschen hören aber an dem Punkt auf. Eine wirksame Änderung kommt aber immer erst mit unseren Handlungen. Wie handelt eine dankbare Person? Sie gibt. Wer gibt, macht den Empfang möglich. Wenn Du gibst, glaubst Du an Überfluss, bist dankbar und bleibst im Vertrauen, dass für Dich gesorgt ist. Du machst Platz, um mehr zu bekommen.

„Wahres Geben ist nicht etwas, was wir für irgend jemanden tun, sondern es ist unsere Zustimmung, den Fluss Gottes durch uns zu dieser Person fließen zu lassen.“ Eric Butterworth

Wir werden zurückbezahlt in der Währung, in der wir geben. Wenn Du also Geld brauchst, gib Geld. Wenn Du Zeit brauchst, gib Zeit. Wenn Du geliebt werden willst – liebe zuerst.

Erwartungen zerstören Glück und Dankbarkeit. Wenn Du Erwartungen an Menschen hast oder bestimmte Ergebnisse erwartest, wirst Du immer weniger dankbar sein, dass Du sie hast. Und weniger Dankbarkeit heißt weniger glücklich zu sein.

Studien belegen, dass Dankbarkeit und Glück eng miteinander verbunden sind. Es wurde eine Studie über Glück bei depressiven Menschen durchgeführt. Dabei fand man heraus, dass ein großer Teil dieser Mensch einen Basiswert an Glücklichsein hat. Man stellte fest, dass bei den meisten Menschen ihre Umgebung und Erfahrungen ihr Glücksgefühl nicht langfristig verändern.

Wenn nun ein Mensch in der Mitte der Skala des Glücklichseins ist und gewinnt im Lotto, ist er zwei oder drei Monate ausgesprochen glücklich. Danach kommt er langsam wieder zurück zu seinem Basiswert des Glücklichseins. Oder jemand wird schwer verletzt und verliert seine Gesundheit. Auch er ist etwa drei Monate unglücklich. Dann gewöhnt er sich daran und kommt zurück zu seinem Basiswert.

Man fand heraus, dass jeder Mensch eben diesen Basiswert des Glücklichseins hat, der sich über einen längeren Zeitraum nicht zu verändern scheint. Nur regelmäßige Dankbarkeitsübungen konnten den Basiswert tatsächlich in Richtung „glücklich“ verändern. Man bat die Probanden, über einen Zeitraum vom 10 Wochen, einmal in der Woche eine Liste von fünf Dingen zu erstellen, für die sie dankbar waren. Bei allen stieg der Basiswert des Glücks um 25 % an.

Dadurch, dass man dankbar ist, selbst wenn man nicht an Gott glaubt, fühlt man sich geistlich mehr verbunden mit Gott, denn wem sonst dankt man? Dankbarkeit und Glück sind aus diesem Grund untrennbar.

Ich praktiziere ein Dankbarkeitsritual jeden Morgen und jeden Abend. Ich frage mich: Für was bin ich dankbar? Ich hole alles hervor, sei es auch noch so klein und banal. Vieles ist für uns einfach selbstverständlich geworden. Auch wenn ich anfangs meine Liste einfach nur aufgezählt habe, fing ich mit der Zeit an, die Dankbarkeit für diese einfachen Dinge zu fühlen. An dem Punkt begann Magie und ich konnte beobachten, wie sich mein Leben veränderte. Es geschehen nur noch Wunder.

Sei dankbar und erlebe, wie sich Dein Leben verändert. Welche Erfahrungen hast Du mit Dankbarkeit gemacht? Ich würde mich freuen von Dir zu hören. Bitte hinterlasse einen Kommentar auf dieser Seite. Und wenn Du mehr inspirierende Nachrichten von mir erhalten möchtest, von denen ich manche nur als eMail versende, trage Dich oben rechts für meinen Newsletter ein.

Vielen Dank fürs Lesen. Bis bald.

Herzlichst

Renate

 

6 Responses to Das Geheimnis der Dankbarkeit

  1. Lydia 4. September 2015 at 16:57 #

    Liebe Renate

    Ein sehr wertvoller Artikel ! Den habe ich gerade heute gebraucht.
    Ich denke von Herzen gefühlte Dankbarkeit und Vergebung sind
    mit von den wirkungsvollsten Dingen, mit denen wir echtes Glück und
    überfließenden Segen ins Leben ziehen können.

    Danke für den inspirierenden Artikel !

    Liebe Grüße

    • renatem 7. September 2015 at 11:59 #

      Liebe Lydia,

      schön, von Dir zu hören. Ich freue mich, wenn Dich der Artikel angesprochen hat.
      Wie schön erwähnt, hat Dankbarkeit in meinem Leben vieles verändert. Ich spreche
      nicht umsonst von Wundern.

      Alles Liebe
      Renate

    • Uwe Tischewitsch 14. März 2017 at 13:05 #

      In der Dankbarkeit liegt das Geheimnis, scheinbar unmögliches möglich werden zulassen. Wie ich immer wieder erfahren darf, wird wares glücklich sein durch Dankbarkeit erst möglich. Danke für deinen Artikel, der mich gerade jetzt erst wieder daran erinnert hat.

      Alles Liebe Uwe

      • renatem 19. März 2017 at 12:44 #

        Lieber Uwe,

        vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich freue mich immer, wenn ich Hinweise geben und helfen kann.

        Liebe Grüße
        Renate

  2. Siegfried Richter 7. September 2017 at 20:55 #

    Da ich im Moment nicht so erfolgreich bin, wie ich sein sollte, muss ich wahrscheinlich meine Dankbarkeit noch intensiver in mein Bewußtsein lenken. Danke für Deine Anregungen Liebe Grüße.Siegfried

    • renatem 11. September 2017 at 11:43 #

      Lieber Siegfried,

      schön, wenn Dir meine Anregungen helfen konnten. Ich empfehle jedem, ein Dankbarkeitsritual in seinen täglichen Tagesablauf zu integrieren. Für mich hat sich, seit ich das tue, sehr viel verändert. Aber auch der Glaube an Dich und Deinen Erfolg und das Du ihn verdient hast, ist sehr wichtig. Visualisiere Dein erwünschtes Ziel und fühle, dass Du es erreicht hast. Halte diese Schwingung hoch. Das bringt Dich Deinem Ziel näher. Übe das täglich.

      Herzliche Grüße
      Renate

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