Sieh nur Liebe

„Der angerufene Teilnehmer meldet sich nicht. Wenn sie eine Rückrufbitte per SMS senden wollen …“ Was soll ich tun? Was, wenn ich die Rückrufbitte … und kein Rückruf kommt?

Augenblicklich werde ich in die Vergangenheit katapultiert. Angst steigt in mir auf. Nicht schon wieder. Habe ich irgendetwas übersehen? Ist mein Wunsch so groß, dass ich mir die Situation schön rede? Es ist kein Kunststück, alles negativ zu sehen. Wir agieren alle aus unseren Erfahrungen, die tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert sind. Was, wenn ich jetzt alles anders mache als bisher? Ich entscheide mich, im Hier und Jetzt zu bleiben. Keine Wertung, keine Interpretation von etwas, das ich nicht weiß. Was ist jetzt? Ein nicht beantworteter Anruf! Nichts weiter. Auch ich bin nicht Tag und Nacht zu erreichen. Stelle das Handy auf lautlos, wenn ich im Restaurant, im Kino, in einer Veranstaltung bin oder Coaching-Klienten habe. Oftmals habe auch ich erst am nächsten Tag Gelegenheit zu einem Rückruf. Also – die Ruhe bewahren. Alles ist gut.

Dein langes Schweigen
sagt gegen mich aus.
Bin ich schuldig
an der Missachtung
deiner verborgenen Ängste?
Habe ich die ungeschriebenen Gesetze
deiner Lebensweise übertreten?

Ich sitze
auf der Anklagebank
des Wartens,
immer noch gefesselt
von der Hoffnung
auf einen Freispruch
aus Liebe.

(Hans Kruppa)

Die Angst weicht unmerklich. Woher kommt sie? Durch die Arbeit mit mir selbst und Coaching-Klienten, habe ich das Bewusstsein entwickelt, tieferliegende Gründe für Ängste zu erkennen und zu hinterfragen. Versteckte und unterdrückte Ängste blockieren uns, nicht Angst an sich. Und so dauert es nicht lange, bis ein Film aus meiner Kindheit und Jugend vor meinem inneren Auge erscheint. Sie ist also noch nicht ganz überwunden, die Angst abgelehnt zu werden, nicht gut genug zu sein, nicht verstanden zu werden, Verlustangst, Wertlosigkeit. In anderen Bereichen ist sie überwunden, aber hier scheint es noch einen Bereich zu geben, der jetzt nach Heilung verlangt. Spannend.

Er lief durch den Raum und ich dachte: Woher kenne ich dieses Bild? Ein paar Blicke, ein paar Sätze und die Verbindung war geknüpft. Spürbar für jeden. Ein Treffen, eine Umarmung – mehr brauchte es nicht, um alte Verletzungen erst einmal zu vergessen. Doch sie kamen wieder. Ein paar Telefonate später siegten sie. Nein, das, dem ich mich hier gegenüber sah, überforderte mich eindeutig. Ich war noch nicht soweit. Diese Erkenntnis war wichtig und richtig.

Allerdings durfte ich mein Wertesystem neu sortieren. Worauf achte ich, was ist mir wichtig, wer sagt, wie was sein muss, orientiere ich mich an Äußerlichkeiten, wozu Alter, Wohnort, Lebensumstände, Hobbys, Beruf usw. gehören? Damals entstand dafür der Begriff „Technische Daten“. Von wem übernimmt man diesen Blick auf die „Technischen Daten“ eigentlich? Von Freunden, Eltern, der heutigen Gesellschaft an sich? Die Frage, die mich mehr beschäftigte lautet: Möchte ich so beurteilt werden? Klare Antwort: Nein! Lange genug hatte ich mich selbst so beurteilt, um dann die Bestätigung im Außen zu finden. Ich fand mich unsichtbar. Ich sah mich nicht, wollte mich nicht sehen, hielt mich an alten Verletzungen fest und bekam die entsprechende Resonanz. Schimpfte mit Freundinnen um die Wette, fühlte mich fürchterlich, meine Ausstrahlung muss entsprechend gewesen sein. Ein Teufelskreis der sich schloss, in dem die alten Ängste präsent blieben.

Irgendwie anders

Sein Anders-Sein hat mich von Anfang an fasziniert. Gemeinsamkeiten muss man erst mal finden. An was orientiert man sich bis dahin? Was verbindet einen? Da ist eine Verbindung, die allem zu Grunde liegt und die Basis bildet: verborgene Drähte glühen, ein Gefühl von Nähe, Anziehung, auch nach neun Monaten Abwesenheit. Ich erhalte etwas aus seiner Tiefe. Alles ist anders. Meine Wahrnehmung ändert sich sofort. Etwas hat sich gelöst in mir, geöffnet, fließt. Ein Same sozusagen, der durch Hoffnung genährt wird. Und Neugier auf die Andersartigkeit des Anderen.

Und dann kommt der Punkt, an dem man sich über die Andersartigkeit wundert. Will ich das so? Muss ich das haben? Will ich das nicht sowieso ganz anders als sonst? Widerstand steigt in mir auf. Wer sagt, wie es zu laufen hat? Muss ich warten, bis er den nächsten Schritt macht? Wie sieht das aus, wenn sich jemand für mich interessiert? Ist es „normal“, wenn man sofort im Gleichschritt marschiert? Oder lässt man sich auch auf ihn ein, wenn Unterschiede offensichtlich sind? Was lässt mich trotzdem weiter gehen? Hör auf Dein Herz – fühle, rate ich in solchen Fällen immer, trotz Angst vor Schmerz und Zurückweisung. Sei Du selbst, sei echt, bleib bei Dir, spreche Deine Wahrheit – no matter what. Gib Zweifeln keine Chance. Deine Unsicherheit überträgt sich auf den anderen. Alles ist miteinander verbunden. Meine Gedanken und Gefühle kommen bei ihm an, aber auch umgekehrt. Der Schmetterling, der sich durch Lagen und Lagen von Verletzungen und Ängsten kämpft, wird am Ende zum Vampir – mit der entsprechenden Resonanz beim anderen.

Ich frage die Engel. „Was wünschst du dir? Du hast jetzt Gelegenheit, das Drehbuch zu schreiben entsprechend den wahren Wünschen deines Herzens.“ Also ich. Es geht um mich. Es geht darum was ich will, was ich mir wünsche, was ich jetzt in diesem Augenblick fühle, was ich erleben möchte. Diese Energie strahlt aus und bringt die entsprechende Resonanz. Doch wie halte ich diese Energie hoch, wenn Zweifel kommen? Eine SMS von ihm bringt mich in Hochstimmung. Meine Antwort läuft ins Leere. Das wirft mich erneut aus der Bahn. Wann weiß ich, ob ich Freiheitskämpferin für die Liebe sein soll? Dran bleiben oder der Realität ins Auge blicken? Welche Realität? Die Zurückhaltung, die mir begegnet? Unterliegt das nicht auch meiner Interpretation? Wir haben alle unser Leben; Arbeit, Freunde, Verpflichtungen, Hobbys.

Verletzte Menschen, verletzten Menschen

Seine Reaktion hat nichts mit mir zu tun. Er kann nicht anders. Was ist, wenn verletzte Menschen ihrem Spiegel begegnen und mit ihren tief vergrabenen Emotionen konfrontiert werden? Sie reagieren so, wie sie es gelernt haben, sich angeeignet haben, unbewusst, um den Schmerz nicht mehr zu fühlen. Doch tief vergrabener Schmerz brodelt weiter. Er macht auf Dauer krank, haltlos und unglücklich. Sensitive Menschen können den Schmerz des anderen spüren, auch wenn er ihn nicht wahrnimmt. Warum begegnet man gerade dann der Angst, wenn man ohne Rücksicht auf Verluste geliebt wird? Und kann ich lieben, wenn mir die Angst des anderen begegnet – in all ihren Erscheinungsformen? Reaktionen die ich nicht verstehe, weil ich nicht seine Erfahrungen gemacht habe, nicht in seinen Schuhen gegangen bin. Wenn ich auf Grenzen treffe, die von guten Gründen für ihre Existenz mit allen Mitteln geschützt werden. Fassaden tun weh – dem anderen. Ich habe die Möglichkeit genauso zu reagieren oder eine wirklich großartige Email zu schreiben. Mit Liebe zu antworten. Liebe verändert alles. Ich denke an Eltern. Was werden sie tun, wenn das Kind einen anderen Weg geht, als den vorgesehenen? Wenn es sich anders verhält, als gewünscht? Wenn es sich wehrt und kämpft, verletzend wird und sich verschließt?

Sie werden ihm mit Liebe begegnen, verzeihen, den Schmerz mittragen, die Hand reichen und nicht aufhören damit. Warum geben dann so viele auf, wenn sich nach dem ersten Kennenlernen herausstellt, dass der andere nicht perfekt ist? Wenn Missverständnisse auftreten, weil die gemeinsame Sprache noch gefunden werden muss? Die Angst vor einem sich Einlassen auf den anderen in Wahrheit und Klarheit ist so groß. Welche Chance steckt doch in den ersten Hürden, sich von nun an auf einer tieferen Ebene zu begegnen. Früher oder später werden Missverständnisse entstehen, oder man findet die wunden Punkte des anderen. Das lässt sich nicht vermeiden. Die Frage ist, stelle ich mich, reiche ich dem anderen die Hand, versuche ich zu verstehen oder renne ich weg? Versuche ich mein Glück woanders, mit dem immer gleichen Ergebnis, nur mit wechselnden Personen, weil ich mich selbst immer mitnehme, wohin ich auch gehe, mit allen Ängsten und Verletzungen?

„Eine Beziehung funktioniert, wenn wir einen Weg finden, dem anderen zu helfen, dass zu sein, was er sein kann.“

Wer wahrhaft liebt, sollte da sein, wo die Angst am größten ist – und nicht weichen.

Ich bin es leid, mich am „Mainstream“ zu orientieren. Möchte Menschen nicht einfach austauschen, weil sie meiner Wahrheit nicht entsprechen. Ich glaube nicht an Zufälle. Begegnungen haben immer einen tieferen Sinn. Wie spannend ist es doch, den zu ergründen. Gerade, wenn die tiefere Verbindung so spürbar ist. Ich lausche, nehme wahr, auch was nicht in Worte gefasst wird. Ich bin meinem Spiegel begegnet, daran kann ich nur wachsen. Doch viele nehmen diese Herausforderung nicht an. Warum? Sie ist mit Arbeit verbunden. Man muss heraustreten aus der Oberflächlichkeit und sich einlassen. Dafür sind viele zu bequem oder haben Angst sich selbst in aller Tiefe zu begegnen, wie ich einst. Sie verstecken ihre wahren Gefühle hinter Aktivitäten und Aktionen, hinter Worten und Geschichten, die sich irgendwann wiederholen. Sie stürzen sich in Arbeit und Freizeitstress, um die Leere nicht zu fühlen. Gehörst Du dazu?

Was bleibt, wenn man Dir das alles nimmt?

Magst Du die Gesellschaft, wenn Du mit Dir alleine bist? Echt wirst Du dann, wenn Du den Mut aufbringst, Dir selber zu begegnen und Verletzlichkeit zu zeigen. Die Welt ist nicht perfekt. Wann wirst Du anfangen, Deine Gefühle auszudrücken, Dich zu zeigen? Später mal? Wenn man sich näher kennt? Wie lange willst Du Deine Fassade aufrecht erhalten, bis Du Dein wahres Gesicht zeigst? Wochen, Monate? Was meinst Du, was dann passiert?

Khalil Gibran schreibt in „Der Prophet“: „Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann. Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie …“

Ich habe Anfang des Jahres eine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung für ein uneingeschränktes Ja, im Sinne von Khalil Gibran. Die Erfahrungen, die ich seitdem mache, sind grundlegend anders als in den letzten Jahren. Dieses Ja bringt meine Energie in ungeahnte Höhen und trägt mich. Außerdem habe ich mir in diesem Zusammenhang die Fragen beantwortet: Was hat jemand anderes davon, dass es mich gibt? Warum sollte er meine Nähe suchen? Wer bin ich? Was denke ich? Was fühle ich? Was will ich? Diese Fragen fand ich in einem anderen Zusammenhang bei Bestmentor Wolfgang Schmidt. Danke dafür.

Die Grundlagen für einen guten Coach sind Kongruenz = SEIN, Empathie = EINLASSEN, Wertschätzung = RESPEKT und BEDINGUNGSFREIES AKZEPTIERN. Ich habe beschlossen, dass ich diese Grundlagen grundsätzlich im Umgang mit anderen anwende.

Die Kraft der Freundschaft

Adam Jackson schreibt in „Die 10 Geheimnisse der Liebe“ über die Kraft der Freundschaft. Freundschaft ist die beste Basis, um eine Beziehung mit Liebe zu füllen. Was für ein unbeschreibliches Gefühl ist es doch, einen wahren Freund zu haben. Wo Grenzen sich auflösen und es keiner Worte mehr bedarf, um sich zu verstehen.

„Manchmal begegnen dir Menschen und du spürst sofort, dass sie aus einem bestimmten Grund in dein Leben getreten sind, sie einen bestimmten Zweck erfüllen, Dich eine Lektion des Lebens lehren oder dir dabei helfen, herauszufinden, wer du bist und wer du sein willst. Und manchmal geschehen dir Sachen, die dir zwar zuerst schrecklich, schmerzhaft und unfair vorkommen, aber wenn du darüber nachdenkst, erkennst du, dass du ohne die Bewältigung dieser Hindernisse niemals dein Potential, deine Stärke, Willenskraft und Liebe verwirklicht hättest.“ (Andreas Vohs)

Ich habe einen großartigen Lehrer gefunden, der mich all dies lehrt. Er ist sehr streng. Unabsichtlich. Und ich weiß nicht, wie lange er mich begleiten wird. „Danke, dass Du mir so schonungslos den Spiegel vorhältst, damit ich erkennen kann, womit ich jetzt noch nicht im Reinen bin, welcher Schmerz noch erlöst werden soll, um eine weitere Stufe meines Seins zu erklimmen. Du hilfst mir, mich selbst zu erkennen und über mich hinaus zu wachsen. Vorsatz kann ich Dir nicht unterstellen, denn du reagierst auf mich – Deinem Spiegel. Vielleicht verkörpere ich für Dich in Personalunion was Du Dir zutiefst wünschst und Du auf keinen Fall mehr erleben möchtest – wie Du für mich.“

„Richte deinen Blick jenseits scheinbarer Irrtümer, Fehler und Missverständnisse und sieh nur die Liebe in jedem Menschen (einschließlich dir selbst). Dein unerschütterlicher Fokus auf die Liebe, die jeder Situation zugrunde liegt, bringt Heilung auf eine Weise, die du dir nie erträumt hättest.“
(Doreen Virtue)

 

von Herzen
Renate

P.S.: Alles Wünschen und Wollen verfehlt sein Ziel. Eine Annäherung gibt es nur von Herz zu Herz, denn „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

7 Responses to Sieh nur Liebe

  1. Ines Gräßler 3. Mai 2015 at 20:10 #

    Renate !!! Dein Artikel ist großartig. Ich bin total bewegt, berührt und habe Deine Zeilen regelrecht „verschlungen“. DANKE Du GROßE für Deinen MUT, Deinen FOKUS und Deine LIEBE !
    Und: Ja, ein wenig werde ich auch traurig beim Lesen der Zeilen, denn die Sehnsucht nach ANKOMMEN ist schon groß…

    • renatem 3. Mai 2015 at 20:32 #

      Danke für Deinen Kommentar, liebe Ines. Ich hatte die Hoffnung, dass der Artikel berührend ist. Es musste einfach sein. Die Erfahrung und viele Gespräche haben ergeben, dass so Viele zerrissen sind von folge ich meinem Herzen oder gehe ich rationell an solche Situationen. Ich kann auch nicht erkennen, dass es da Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Ich beobachte mich im Moment sehr gut und bin einfach nur froh und dankbar zu erkennen, dass ich offensichtlich in den letzten Jahren etwas gelernt habe. Also gehe ich fröhlich weiter und bin gespannt auf mehr.

      Alles Liebe
      Renate

    • Sonja 4. Mai 2015 at 04:28 #

      Guten Morgen Renate,

      wow ….. . ich durchlebe gerade diese lebendige und schmerzhafte Phase mit Dir. — Und ich meine, Du lebst sie gerade erneut für mich. Meine Augen sind noch nass, ich bin tief berührt. Eine schwierige Situation, wo nur die eigene Kraft, das Wollen, und die eigene Intuition „Artist“ spielen können. …. Nur, ist das zu schaffen?

      Er wird gerührt sein. Diese Seiten sagen einfach ganz viel über Dein gelebtes Gefühl, wer Du bist, wie Du bist, was Du ehrlich wünschst. Ändert das die Lage? Will er sich wirklich so tief einlassen, sich neu verankern?

      Nach meinen Erfahrungen, die ich leider persönlich machen musste, bin ich mir nicht sicher. Meine Erfahrung; … irgendwann knickt der Mensch ein, wird schwach, lässt sich ein. — Folgt der „Liebe“, verändert sein Leben, —- dass kann auch ein späteres „GEHEN“ bedeuten, weil er irgendwo verwurzelt ist. Ist das dann die erwünschte Erfüllung für Deine Seele? Du bist so eine außergewöhnliche Frau, die ihr Leben genießen sollte. Du und Dein ICH sind das wert. Lebe Dein Leben jetzt.

      Diese Zeilen sagen so viel – sprechen Bände aus dem Inneren. Denke jedoch an Dich, Du bist jung und stehst in voller Blüte. Begieße dieses Pflänzchen, damit es lange erleben und sich (wohl-)fühlen kann. Jedes Pflänzchen braucht die Nähe, eine Geborgenheit, das Fühlen und nicht nur die Philosophie. Ein gewisser Egoismus ist manchmal hart, aber wertvoll.

      Hoffnungsvolle Grüße zu Dir, liebe Renate.

      Sonja

      • renatem 4. Mai 2015 at 08:52 #

        Liebe Sonja,

        vielen Dank für Deine Zeilen. Meine Seele schreit JA, weil sie diese Erfahrung gerade machen will. Sie ist so anders als bisher. Wohin das führt, weiß ich nicht und ist mir im Moment einfach auch nicht wichtig. Ich will bewusst nichts schaffen, sondern fühlen, wahrnehmen, erfahren, da sein. Das das den anderen möglicherweise umhaut, ist mir klar. Doch das bin ich. Wie eine Freundin sagte: „Renate 2015“. Ja, ich lebe mein Leben. Vielleicht jetzt mehr als je zuvor, weil ich aus dem, was ich erlebe eine große Kraft schöpfe und das Gefühl habe, ganz bei mir anzukommen.

        Hoffnungsvolle Grüße zurück
        Renate

  2. Christian Rieken 9. Juni 2015 at 05:39 #

    Liebe Renate,

    ich kann viele Deiner Sätze unterstreichen. In abgekürzter Form formuliert, wäre meine Antwort auf das Thema ANKOMMEN, die LIEBE in ihrer wahren Form:

    Mitgefühl und ein „Ja“ zu allem was ist – ohne Erwartung, ohne Bedingung, ohne die Idee, das etwas oder jemand anders sein sollte.

    Das ist für mich der Schlüssel zu allem Frieden. Dafür braucht es kein Morgen und keinen anderen Menschen. Ist das nicht wunderbar! Es ist jederzeit in uns selbst zu finden.

    Alles Gute Dir!
    Christian

    • renatem 9. Juni 2015 at 09:38 #

      Lieber Christian,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Genau das praktiziere ich gerade: „Mitgefühl und ein „Ja“ zu allem was ist – ohne Erwartung, ohne Bedingung, ohne die Idee, das etwas oder jemand anders sein sollte.“ Nicht immer einfach. Aber letztendlich die einzige Möglichkeit bei sich zu bleiben und dem anderen wahrhaft zu begegnen. Spannend.

      Herzliche Grüße
      Renate

  3. Julia 7. September 2015 at 15:26 #

    Du Liebe,

    wie wunderbar berührend. Ich werde es sacken lassen und nachspüren!

    Drück dich,

    Julia

Schreibe einen Kommentar

WegeZumErfolg