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Der Weg durch die Krise

Du hast bestimmt schon mal gesehen wie ein Sturm durchs Land zieht und an Bäumen zieht und zerrt. Blätter fliegen, Äste brechen ab und wenn der Sturm stark genug ist, wird der Baum entwurzelt. Es gibt Zeiten im Leben, da werden wir so richtig durchgeschüttelt. Was tun in der Krise, um nicht entwurzelt zu werden? Welchen Weg durch die Krise gibt es?

Menschen haben zu allen Zeiten die unglaublichsten Krisen bewältigt. Es ist also möglich. Und eins ist im Hinblick auf vergangene Krisen klar: Es geht weiter. Nur, der eine reift daran, der andere zerbricht. Wir sind Krisen einfach nicht mehr gewohnt. Hungersnöte, Kriege u. a. kennen wir nur aus dem Fernsehn.

Im Hinblick auf die derzeitige Krise ist klar: Das Leben wird anschließend nicht mehr das Gleiche sein. Ich habe ein wunderbares Beispiel gehört: „Dein Leben ist wie eine Schachtel. In der Krise wird die Schachtel durchgeschüttelt, der Deckel geht auf und es kommt zum Vorschein, was schon immer drin war.“ (Leo Bigger)

Was ist in Deiner Schachtel?

Was kommt jetzt an die Oberfläche, das verborgen war und längst angesehen werden wollte? „Jetzt ist der Deckel ab“, sprach mein Coach einst. Und nach und nach ploppte mehr nach oben. Wie bin ich damit umgegangen? Ich habe mich den Themen gestellt, sie nicht weg gedrückt. Ja, wir sind in einer Krise. Was gerade passiert ist nicht gut. Gott wird mit uns da durchgehen. In Römer 8, 28 steht: „Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.“ Liebst Du Gott?

Ein Perspektivwechsel war schon immer hilfreich. Die Umstände sind nicht entscheidend. Die Umstände sorgen nur dafür, dass der Deckel aufgeht. Durch Gott bekommen wir eine neue Perspektive und sehen den Weg durch die Krise. Dadurch möchten wir mehr an Gott dran bleiben, die Bibel studieren und Jesus nachahmen. Der war trotz aller Herausforderungen: entspannt.

In 2. Korinther 4, 17 – 18 steht: „Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.“

Was wäre wenn

Ich wünsche Dir so sehr, dass Du das glauben kannst. Mein Leitspruch heißt: Ich schaue nur auf DICH, auf das was DU versprichst. Denn in 5. Mose 31, 6 steht: „Seid mutig und stark! Habt keine Angst, und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Der Herr, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!“ und in Johannes 10, 10 „Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss.“ Mich stimmen diese Verse fröhlich und machen mir Mut auf dem Weg durch die Krise.

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen. “ Das Zitat, das Martin Luther zugeschrieben.

Oder anders: Wenn ich wüsste, dass diese Krise eine Strafe Gottes wäre, eine Verschwörungstheorie oder einfach nur ein Virus, würde ich heute noch einen Baum pflanzen. Ich weiß nicht, was es ist. In einer Mail an meine Kontakte habe ich vor Wochen schon geschrieben: Was wäre wenn? Was wäre, wenn nichts von alle dem, was da durch die Welt geistert, stimmt und wir ganz was anderes haben?

Eine Krise ist eine Art Kontrollverlust

Wir können nichts dafür. Wir haben es nicht kommen sehen. Es fällt einfach über uns her. Dieses Gefühl mögen wir nicht. Klopapier zu sammeln ist eine Art die Kontrolle zurück zu bekommen. Kontrolle über mein Leben ist eine Illusion. Ich habe mein Leben letztendlich nicht in der Hand. Ich habe mich mal anders ausgedrückt – ich weiß.

Diese Krise wird vorbei gehen. Die Frage ist: Haben wir dann genutzt, was Gott mit uns tun wollte?

Wie wäre es, wenn wir Gott jetzt bitten, unseren Karton mit den Dingen zu füllen, die ER in seinem Plan für uns hat? Wie wäre es, wenn wir nach seinem Weg durch die Krise für uns fragen? Dann kommen wir stärker da raus, als wir rein gegangen sind. Denn „Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst. Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!“ Psalm 91, 11 – 12.

Stelle andere Fragen

Auf die richtigen Fragen kommt es an. Nicht, warum passiert das? Warum jetzt? Wie unerhört ist das? Wie können die nur? …

Stell Dir doch mal die Frage: In welcher Hinsicht befragt die Krise mich? Welche Frage stellt die Krise an mich? Was ist in meiner Schachtel? Was muss wachsen, damit ich anderen etwas geben kann?

Viktor Frankl entschied sich dafür, das Überleben im Konzentrationslager zum Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung machen. Er wollte herausfinden, wie Leute in so einem Umfeld überleben können, um nachher darüber ein Buch schreiben zu können. Der Switch im Denken hat bewirkt, dass er selbst überlebt hat und zusätzlich mit seinen Erkenntnissen anderen Menschen helfen konnte, Sinn in ihrem Leben zu finden. Wow. Erkennst Du, welche Macht ein Perspektivwechsel in Deinem Denken haben kann? Er rettet Dich und andere. Ich muss gestehen, ich übe noch.

Warum Gott das zulässt

Wir wünschen uns alle, dass Gott uns vor allem Bösen bewahrt. Aber in der ganzen Bibel gibt es keinen einzigen Helden, den Gott vor allem Bösen bewahrt hätte. Doch er nimmt das Böse und wendet es zum Guten. Nochmal – er geht mit uns da durch. Gott schickt uns keine Krisen. Er verhindert sie nicht immer, aber er zeigt uns einen Weg durch die Krise, der nicht nur dafür sorgt, dass wir selber überleben, sondern dass wir der Helfer für viele andere sein können.

Die wichtigste Frage für mich ist: Wie möchte Gott meinen Charakter verändern, damit ich eine Antwort und eine Lösung für andere Menschen darstellen kann?

Bedenke: Jede Krise durch die Du gestärkt hervorgegangen bist, bevollmächtigt Dich, anderen Menschen durch die Krise zu helfen. Viele gute Dinge sind durch Krisen hervorgegangen.

Durch die Krise beginne ich neue Dimensionen wirklich zu erleben. Die Sichtbare und die Unsichtbare. Das gibt mir Frieden und Halt. Vielleicht versuchst Du es auch mal. Lade neue Dinge in Dein Leben ein. Dabei begleite ich Dich gerne. Wir sind mehr verbunden als jemals zuvor.

Ändere Dein Denken

Ein kleiner Shift im Denken, kann einen großen Unterschied machen. Lerne die Krise zu umarmen. Sie wird Dich stärker machen. Geh durch den Schmerz hindurch. Du kannst nicht tiefer fallen als in die Arme Gottes. „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Philipper 4, 6-7.

„Ich schaue hinauf zu den Bergen – woher kann ich Hilfe erwarten? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!“ Psalm 121, 1 – 2

Herzlichst

Renate

Mein Dank gilt Leo Bigger, Johannes Hartl und Tobias Teichen für die Anregung zu diesem Artikel.

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